Das Bauchgefühl zulassen!

…sich einfacher entscheiden – so geht`s

Grübeln, analysieren, abwägen – eine Entscheidung zu treffen fällt oft schwer. Warum das so ist und wie du es dir leichter machen kannst, verrate ich dir hier!

Jeder tut es jeden Tag – bis zu 20.000 Mal.

Weniger wichtige Entscheidungen treffen wir, meist von unbewussten Prozessen gesteuert, am laufenden Band. Soll ich aufstehen oder lieber noch fünf Minuten liegen bleiben, soll ich heute Morgen Müsli oder Marmeladenbrot frühstücken….?

Manchmal werden allerdings Stunden oder Nächte damit verbracht, zu einer sinnvollen Entscheidung zu gelangen. Es fällt manchmal so schwer, dass wir zur Sicherheit nochmal alles überdenken, den Verstand um Antwort bitten, unsere innere Stimme wenig trauen. Am Ende steht man da, ist verwirrt und immer noch zögerlich. Keiner versichert einem, sich richtig zu entscheiden, oder wir zweifeln hinterher, ob der Entschluss gut war.

Ein Dilemma, das auf Dauer unzufrieden und unglücklich macht. Wir wollen unbedingt die perfekte Lösung finden, die beste Wahl treffen. Doch nicht die Folge einer Entscheidung frustriert, sondern der Prozess an sich ist es, der sich auf unser Wohlbefinden auswirkt.

Was wäre, wenn du bei einem Problem nicht weiter kommst und du stellst es erstmal hintenan, lass doch einfach mal das Unbewusste sein Glück versuchen!

Eine Studie der Universität Waterloo hat ergeben, dass die Angst, eine mögliche Option auszuschliessen, zu Frustration und Reue führt. Am besten fühlt sich eine Entscheidung an, wenn wir Emotion und Fakten in Einklang bringen können. Dann verantworten wir sie nur allzu gern. Müssen wir hingegen eine Auswahl aus vielen Möglichkeiten treffen, wird genau das häufig schwierig. Wissenschaftler haben erkannt, unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, aus einem großen Angebot die richtige Auswahl zu treffen, die Wissenschaftler nennen das Auswahlüberlastung. Heute werden alle Lebensbereiche von unzähligen Angeboten (Internet) überflutet. Die Fülle der Möglichkeiten überfordert und verunsichert uns. Menschen die dafür besonders anfällig sind nennt der Psychologe „Maximierer“. Während der Maximieren immer noch besser hätte entscheiden können, ist es dem „Genügsamen“ egal.

Die erste Regel also lautet: Werde genügsamer, bei einem simplen Qual-der-Wahl-Problem. Zum Beispiel eine Creme aus 20 Produkten zu wählen – hier gilt es sich für eine Möglichkeit zu entscheiden, die gerade gut genug ist. Also stell dir vor, was das Minimum dessen wäre, was dich glücklich machen würde, und entscheidet dich für etwas, das dieses Glück übertrifft. Voila‘! Das klingt doch schonmal nicht schlecht.

Nicht zu handeln ist auch eine Entscheidung, allerdings keine gute Option.

Auswählen macht soviel Spass, wenn du dich nicht überfordern lässt! Dafür gibt es nützliche Tricks, um die eigene Auswahl- und Entscheidungskompetenz zu stärken: Zum Beispiel könntest du dich fragen: Was würde ich meiner besten Freundin, meiner Tochter, meiner Mutter empfehlen? Dieser Blickwinkel kann sehr befreiend sein und dabei helfen die Entscheidung zu neutralisieren.

Es gibt vier goldenen Regeln:

  1. Präzisiere dein Ziel
  2. Lerne zufrieden zu sein
  3. Entscheide das Wichtige intuitiv
  4. Schränke die Vielfalt ein

Werfe eine Münze, ziehe eine Karte, schwing das Pendel oder würfel. Die Zufallsentscheidung hilft herauszufinden, welche Entscheidung du wirklich treffen wolltest. Treffe aber bitte niemals eine lebenswichtige Entscheidung unter Angst oder Stress. Wenn du lange schwankst, aber dennoch spürt, dass sich irgendetwas in deinem Leben verändern muss, solltest du es tun. Immer noch besser als keine Entscheidung zu treffen. Und wenn du deine Entscheidung getroffen hast, solltest du aufhören darüber nachzudenken. Steh du zu deiner Entscheidung, dann macht sie dich glücklich und zufrieden.

Vertrauen ist eine wichtige Entscheidungshilfe, hab das Vertrauen in deine eigene Führungskompetenz deine Seele. Entschlossen zu sein bedeutet, JA zu sagen in die eigenen Möglichkeiten, JA zu sagen zur Freiheit sich entscheiden zu können, JA zu sagen zu der Notwendigkeit sich entscheiden zu müssen.

Ein einmaliges JA oder NEIN ist  erträglicher als ein ständiges Vielleicht. Denn vielleicht ist nicht immer alles vielLeichter.

Mein großes Zauberwort ist „VERTRAUEN“ Vertrauen ist die Gesundheit der Seele.

Hier ist elementar, dass du dich mit den universellen Gesetzten auseinander setzt, denn ein Mensch, der nach den Regeln der Gesetzte lebt, liebt und handelt ist im absoluten Vertrauen.

In Liebe und auf freudige Entscheidungen

 

Eure Susanne

 

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